Sony Ericsson: EU nickt Übernahme durch Sony ab

Die EU gibt Sony grünes Licht für die Übernahme aller Ericsson-Anteile an dem gemeinsamen Joint-Venture Sony Ericsson.

Ende Oktober hatte Sony die Übernahme aller Ericsson-Anteile an der gemeinsamen Handy-Tochter Sony Ericsson zum Preis von rund 1 Milliarde Euro angekündigt - jetzt hat auch die EU dem Deal endgültig seinen Segen erteilt.

Damit kann Sony nun alle notwendigen Maßnahmen in die Wege leiten, um den angeschlagenen Handy-Hersteller wieder auf Kurs zu bringen. Ob dies tatsächlich gelingen kann, bleibt abzuwarten - zuletzt schrieb Sony Ericsson einmal mehr tiefrote Zahlen. So hatte das Unternehmen zuletzt einen hohen Jahresverlust von 247 Millionen Euro ausweisen müssen. Auch der Umsatz ging von 1,5 auf 1,3 Milliarden zurück.

Die Abwärtstendenz, die sich in allen wichtigen Kennzahlen widerspiegelt, erklärte Sony-Ericsson-Chef Bert Nordberg insbesondere mit der harten Konkurrenz und den schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Auch habe sich die Flutkatastrophe in Thailand negativ auf die Geschäftsbilanz ausgewirkt.

Um die Trendwende zu schaffen, will sich Sony in Zukunft nun voll und ganz auf das profitable Smartphone-Geschäft konzentrieren. Wann das Sony-Ericsson-Logo auf den neuen Geräten komplett durch den eigenen Brand ersetzen wird, ist indes immer noch nicht ganz klar.


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